Rund dreißig Tote bei Kämpfen

14. Oktober 2003, 19:14
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Opfer zum Großteil FARC-Guerilleros

Bogota - Bei heftigen Gefechten zwischen Truppen und Rebellen in Kolumbien sind nach Armeeangaben vom Montag mindestens 27 Kämpfer sowie zwei Soldaten getötet worden. Zur schwersten bewaffneten Auseinandersetzung kam es demnach am Wochenende mit paramilitärischen Anhängern der rechtsgerichteten Vereinigten Streitmacht zur Selbstverteidigung in Kolumbien (AUC). Hierbei seien im zentral gelegenen Staat Casanare 17 Kämpfer getötet worden. Die übrigen zehn Opfer auf Rebellenseite hätten fast alle den marxistischen Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (FARC) angehört. Lediglich einer der Toten sei Mitglied der anderen großen linksgerichteten Guerillagruppe, der Nationalen Befreiungsarmee (ELN), gewesen. (APA/AP)
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