Kein Depot für einen ruhigen Schlaf

14. Oktober 2003, 16:10
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Grasser als Anleger: Hohes Risiko, dafür Chancen auf zweistellige Renditen

Wien – Der Finanzminister ist ein risikofreudiger Typ, der hohen Ertrag will und dafür hohe Schwankungen in Kauf nimmt. Was er im Depot hat, bezeichnen Banker als eine recht dynamische Einzeltitelauswahl. Also nichts für Anleger, die einen ruhigen Schlaf wollen – oder gar nach Sicherheit streben. Dafür hat sich der Finanzminister Titel ausgesucht, die ihm Chancen auf zweistellige Renditen geben.

Sowohl seine Hightechaktien (Infineon und Nokia) als auch seine Pharmatitel unterliegen aber sehr hohen Schwankungen ("High Beta- Stocks").

Ein Gutteil seines Privatportfolios nehmen Minenaktien ein. Grasser ist damit in den vergangenen Monaten gut gelegen und – wenn die Investmentgurus Recht haben, dann gehört das Jahrzehnt ja den Rohstoffen – räumt sich damit weiter hohe Renditechancen ein. Aber: Minenaktien schwanken noch viel stärker als klassische Aktien. Eine hohe Risikotoleranz ist dafür Voraussetzung. (kbau/DER STANDARD, Printausgabe, 14.10.2003)

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