Attentat auf irakischen Ölminister

15. Oktober 2003, 07:46
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Konvoi der Politiker entkam Überfall nur knapp - US-Soldaten töten nach Angriff Iraker

Bagdad/Kairo - Amerikanische Soldaten sollen in der irakischen Stadt Samarra nach Informationen des arabischen TV-Senders "Al Jazeera" einen Iraker erschossen und sieben weitere Zivilisten verletzt haben. Die Soldaten hätten das Feuer eröffnet, nachdem ihr Konvoi in der auf halber Strecke zwischen Bagdad und den nördlichen Kurdengebieten gelegenen Stadt mit Panzerfäusten angegriffen worden sei, berichteten Augenzeugen dem Sender.

Unterdessen berichtete die in Bagdad erscheinende irakische Zeitung "Al Sabah" Gerüchte über ein versuchtes Attentat auf Ölminister Ibrahim Bahr al Ulum. Der irakische Minister sei am Montag mit einem Mitarbeiter des Vorsitzenden des Irakischen Nationalkongress (INC) im Bagdader Villenvorort Mansur unter Beschuss geraten. Die Leibwächter der beiden Politiker hätten das Feuer erwidert. Die Täter konnten nach Angaben der Zeitung flüchten. Verletzt worden sei niemand, hieß es. Am Montag war auch ein Attentat auf einen Provinzgouverneur in der nördlich von Bagdad gelegenen Stadt Bakuba fehlgeschlagen. (APA/dpa)

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