SPÖ: "Scheitern vorprogrammiert"

13. Oktober 2003, 15:15
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Wegen Absage der Landeshauptleute: "Was sollen sie auch verhandeln, wenn sie nicht die nötigen Finanzmittel haben?"

Wien - Die SPÖ sieht das Scheitern des Runden Tisches zur Kinderbetreuung Montag Nachmittag vorprogrammiert. SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures in einer Aussendung: "Die Landeshauptleute haben bereits erklärt, nicht teilzunehmen. Was sollen sie auch verhandeln, wenn nicht Finanzmittel für den dringend nötigen Ausbau der Kinderbetreuungsplätze zur Verfügung gestellt werden?" Die SPÖ will einen Rechtsanspruch der Eltern auf einen Kinderbetreuungsplatz.

"Eltern sollen nicht Bittsteller sein. Voraussetzung dafür ist aber, dass es überhaupt genügend Kinderbetreuungsplätze gibt, sonst wäre dieser Rechtsanspruch ja totes Recht", so Bures. Die SPÖ will innerhalb von fünf Jahren 100.000 Betreuungsplätze schaffen und innerhalb von zehn Jahren 100.000 Ganztagsschulplätze. Vor allem die Ganztagsschule bringe ihrer Meinung nach enorme Vorteile für Kinder und Eltern. (APA)

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    SP-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures erwartet sich nicht viel vom Runden Tisch zum Thema Kinderbetreuung.

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