Außenhandel im Halbjahr negativ

16. Oktober 2003, 15:54
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Handelsdefizit betrug 600 Mio. Euro - Geringes Aktivum im Juli

Wien - Der österreichische Außenhandel weist für den Zeitraum Jänner bis Juli ein Defizit aus. Die Einfuhren stiegen um 1,1 Prozent auf einen Gesamtwert von 45,7 Mrd. Euro, während die Ausfuhren um 0,3 Prozent auf 45,1 Mrd. Euro sanken. Die Warenverkehrsbilanz verzeichnete nach Ergebnissen der Statistik Austria somit ein Passivum von 600 Mio. Euro.

Österreichs Exporte in EU-Länder verringerten sich in den ersten sieben Monaten des Jahres um 1,9 Prozent auf 27 Mrd. Euro. Die Importe aus diesen Ländern legten um 1,3 Prozent auf 30 Mrd. Euro zu. Das Handelsdefizit mit der EU hat sich damit im Jahresvergleich von 2,1 Mrd. Euro auf 3,1 Mrd. Euro erhöht.

Guter Handel mit Drittstaaten

Der Handel mit Drittstaaten zeigt einen leichten Anstieg der Einfuhren (plus 0,9 Prozent) auf 15,6 Mrd. Euro und ein Wachstum der Exporte (plus 2,2 Prozent) auf 18,1 Mrd. Euro. Das Aktivum im Handel mit Ländern außerhalb der EU stieg von 2,2 Mrd. auf 2,5 Mrd. Euro.

Im Juli 2003 bilanzierte Österreichs Außenhandel leicht positiv. Einfuhren in Höhe von 6,6 Mrd. Euro (minus 1,2 Prozent im Vergleich zu Juli 2002) stehen Ausfuhren in Höhe von 6,7 Mrd. Euro (plus 0,7 Prozent) gegenüber. Daraus resultiert ein Ausfuhrüberschuss von 100 Mio. Euro.

Das Handelsdefizit mit EU-Staaten betrug mit Wareneingängen von 4,3 Mrd. Euro (minus 1,4 Prozent) gegenüber Lieferungen von 3,9 Mrd. Euro (minus 1,6 Prozent) im Juli 0,4 Mrd. Euro. Der Handel mit Drittländern fiel bei den Importen mit 2,2 Mrd. Euro um 0,9 Prozent geringer, bei den Exporten mit 2,8 Mrd. Euro um 0,6 Prozent höher aus. Damit wuchs der Exportüberschuss von 0,49 Mrd. auf 0,52 Mrd. Euro. (APA)

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