Systems diskutiert E-Government

19. Oktober 2003, 08:45
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Online-Wissensspeicher im Internet

Die Systems 2003 hat einen eigenen Schwerpunkt dem Thema E-Government gewidmet. Über Erfolge, Konzepte und neue Wege wird die neu geschaffene E-Government-Area auf der IT-Veranstaltung vom 20. bis 24. Oktober in München informieren. Dabei kann die Messe mit hochkarätigen Experten aufwarten.

Diskussion

So sollen auf der Systems die IT-Chefs von Bund und Behörden ebenso wie bekannte Politiker über die neuen Online-Services für die Bürger und die Wirtschaft diskutieren. Vertreten sind unter anderem Martin Schallbruch, IT-Direktor im Bundesministerium des Inneren, Reinhard Posch vom österreichischen Bundeskanzleramt und Andreas Goerdeler, Experte aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit. Mit von der Partie ist auch der bayerische Staatsminister Erwin Huber, der über entsprechende Angebot für Bürger und Unternehmen im Freistaat informieren wird.

Erwartung

Der Erfolg von E-Government, also die Abwicklung von Behördenwegen über das Internet, gilt mittlerweile als unbestritten. So hat eine kürzlich veröffentlichte Studie der EU ergeben, dass Investitionen der öffentlichen Hand in die IT-Infrastruktur fast doppelt zurückkommen. Die durch einschlägige Ausgaben erzielten Verbesserungen bei Service-Qualität und Produktivität können bis zu 1,8 Euro pro investiertem Euro ausmachen.

Wissen

In der Vorwoche wurde darüber hinaus in Deutschland ein Online-Wissenspeicher gelauncht, über den mehr als 300 praktische E-Government-Lösungen abgerufen werden können. Dabei wurden virtuelle Rathäuser und Marktplätze im Rahmen des von der Bundesregierung geförderten Leitprojektes MEDIA@komm in verschiedenen Modellregionen umgesetzt. Die bis Ende des laufenden Jahres abgeschlossenen Vorhaben zeigen, so die Verantwortlichen, dass kommunales E-Government ein Erfolgsmodell sei, von dem Bürger, Wirtschaft und Verwaltung gleichermaßen profitieren würden. (pte)

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