Ein Todesopfer bei Unfall auf unbeschranktem Bahnübergang im Burgenland

13. Oktober 2003, 19:31
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Erst im Mai 2002 verunglückte an derselben Stelle eine junge Autolenkerin

Eisenstadt - Auf einem unbeschrankten Bahnübergang in Pinkafeld (Bezirk Oberwart) hat sich am späten Sonntag Nachmittag ein tödlicher Unfall ereignet. Ein Autofahrer übersah den herannahenden Regionalzug und stieß mit dem Triebwagen zusammen. Seine neben ihm sitzende Frau war auf der Stelle tot. Der Lenker und sein zweijähriger Sohn wurden schwer verletzt.

Die junge Familie machte sich nach einem Besuch in Pinkafeld gegen 17:00 Uhr auf den Heimweg ins Nordburgenland. Beim Bahnübergang in der Nähe der HTBL dürfte der am Steuer sitzende Mann sowohl den herannahenden Regionalzug als auch die Stopptafel übersehen haben. Der Triebwagen krachte auf der Beifahrerseite in den PKW. Der Lenker und sein Sohn wurden mit dem Notarztwagen ins Krankenhaus Oberwart gebracht.

Voriges Jahr bereits ein Todesopfer Auf dem Bahnübergang, der nur mit einer Stopptafel abgesichert ist, war erst im Mai 2002 eine Autolenkerin aus Bernstein tödlich verunglückt.(APA)

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