Bis zu 12.000 Deutsche-Telekom-Mitarbeiter bei vollen Bezügen untätig

19. Oktober 2003, 08:39
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"Nordwest-Zeitung": Personal-Serviceagentur Vivento vermittelt nur Bruchteil der freien Arbeitskräfte

Der geplante Personalabbau bei der Deutschen Telekom führt offenbar zu einer versteckten Arbeitslosigkeit: Tausende Telekom-Mitarbeiter sitzen laut "Nordwest-Zeitung" inzwischen bei vollen Bezügen untätig zu Hause. Das Blatt berichtet in seiner Samstagausgabe, rund 14.000 Telekom-Beschäftigte seien mittlerweile zu der von dem ehemaligen Staatsmonopolisten selbst gegründeten Personal-Serviceagentur Vivento versetzt worden, die eigentlich die Mitarbeiter in andere Firmen vermitteln sollte.

Straffere Organisation

"Wirklich vermittelt wurden aber nur 1.800", sagte der Sprecher der Kommunikationsgewerkschaft DPV dem Blatt. Bis zum Jahresende 2006 will sich die Telekom straffer organisieren und rund 35.000 ihrer 172.000 Arbeitsplätze in Deutschland abbauen, schreibt die "Nordwest-Zeitung".(APA/AP)

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