Deutsche Forscher testen Brennstoffzellen zum Stromgewinn im Alltag

19. Oktober 2003, 08:51
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Nicht ans Netz angeschlossener 300 Jahre alter Bauernhof als Innovationszentrale

In einem mehr als 300 Jahre alten Schwarzwald-Bauernhof testen Wissenschafter der Fraunhofer-Gesellschaft den Einsatz von Brennstoffzellen für die Stromgewinnung im Alltag. Das Projekt sei das erste seiner Art in Deutschland, sagte am Freitag der stellvertretende Leiter des Fraunhofer-Institutes für Solare Energiesysteme in Freiburg, Volker Wittwer. Erforscht werde, ob sich die Brennstoffzelle als Alternative zur Stromerzeugung im Alltagsgebrauch eigne.

Forschung

Der im 17. Jahrhundert erbaute Bauernhof in Oberried ist nicht ans öffentliche Stromnetz angeschlossen und diente bereits mehrfach als Forschungsobjekt. "Wir testen hier ein Stück Energiezukunft des 21. Jahrhunderts", sagte Wittwer. In einer Brennstoffzelle werden Wasserstoff und Sauerstoff in einer so genannten kalten Verbrennung umweltfreundlich in Strom und Wärme umgewandelt. "Es entstehen dabei keine Abgase, sondern lediglich Wasser", sagte Wittwer. Zudem arbeite die Technik äußerst wirtschaftlich. (APA)

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