Nike klagt Public Netbase

22. Oktober 2003, 14:10
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Kunstintervention am Karlsplatz soll teuer werden

Wien - "Nikeground - rethinking space", ein Gemeinschaftsprojekt von Public Netbase mit der Künstlergruppe 0100101110101101.ORG rund um die Umbenennung des Karlsplatzes in Nikeplatz, soll gerichtlich verboten werden. Die Firma Nike hat am 14. 10. eine Klage eingereicht gegen die Netbase, Streitwert 78.000 Euro, welche sich auf die Freiheit der Kunst beruft. Fortsetzung folgt. (dok /DER STANDARD, Printausgabe, 17.10.2003)


0100101110101101.ORG entwickelte den "hardly believeable nikeplatz trick" gemeinsam mit Public Netbase. Eine Sprecherin der Künstlergruppe erklärte: "Wir wollten die Stadt zur Bühne eines Theaterstücks machen und durch eine hyper-reale Inszenierung die Wahrnehmung dieser Stadt verändern."

Public Netbase-Leiter Konrad Becker ergänzt: "Wir sehen es als unsere Aufgabe, das Spannungsverhältnis zwischen öffentlichem Interesse und der Ökonomisierung aller Lebensbereiche zur Diskussion zu stellen und durch direkte Intervention in den urbanen und medialen Raum Handlungsfelder zu erweitern." (red)

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0100101110101101.org

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