Die "Neue Frankfurter Schule" der Satire

16. Oktober 2003, 19:28
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Arbeiten aus den Satiremagazinen "pardon" und "Titanic" im Karikaturmuseum Krems

Krems - Sie stehen für das Leichte, Spielerische, Komische und weniger für das Wissenschaftliche. Ihr Terrain ist der Cartoon, der Comicstrip, die Satire, die Nonsenspoesie. Die Namen Bernstein, Gernhardt, Poth, Traxler und Waechter erlangten nicht nur unter dem Namen "Neue Frankfurter Schule" Berühmtheit, sondern auch durch ihre Publikationen in den Satiremagazinen "pardon" und "Titanic". Vom 26. Oktober 2003 bis 14. März 2004 sind rund 150 ihrer Werke im Karikaturmuseum Krems zu bewundern.

Die fünf äußerst produktiven Humoristen haben es bisher auf knapp 250 Bücher mit mehr als 60.000 Seiten Pointen gebracht. Bernstein, Gernhardt, Poth, Traxler und Waechter schreiben Kultromane, Gedichte, Theaterstücke, Polemiken, Satiren und Nonsens. Sie gründeten Zeitschriften, machten Kinofilme und Fernsehsendungen und malten Bilder. Die Schau in Krems bietet einen bunten Querschnitt durch das kreative Schaffen der Mitglieder der seit 1962 bestehenden "Neuen Frankfurter Schule". (APA)

"Die Zeichner der Neuen Frankfurter Schule" im Karikaturmuseum Krems, 26. Oktober 2003 bis 14. März 2004, täglich 10.00 bis 18.00 Uhr

Eintritt für Erwachsene 7,50 Euro, Schüler 3,50 Euro
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