Metaller-Lohnrunde vertagt

16. Oktober 2003, 15:55
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Einheitliches Entlohnungsschema stand im Zentrum der ersten Verhandlungsrunde

Wien - Die erste Runde der Kollektivvertragsverhandlungen für rund 180.000 Metallarbeiter und Industrieangestellte ist am Freitag gegen 18.00 Uhr noch ohne Ergebnis vertagt worden. Im Zentrum der Gespräche zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaft in der Wirtschaftskammer stand ein neues, einheitliches Einkommensschema für Arbeiter und Angestellte. Das Thema sei von der normalen Lohnrunde abgetrennt worden, weil neue Berechnungen dafür nötig seien, hieß es nach den Verhandlungen. Das Gesprächsklima sei "gut" gewesen.

Die Löhne seien heute noch kein Thema gewesen. Am 20. Oktober findet die nächste Runde statt, die sich mit dem Rahmenrecht und den Löhnen beschäftigen soll.

Die Beratungen zwischen Metaller-Chef Rudolf Nürnberger, Angestellten-Verhandler Karl Proyer sowie Hermann Haslauer und Christoph Hinteregger (WKÖ) hatten um 15.00 Uhr begonnen. In Sachen einheitliches Entgeltschema wurden neue Vorschläge eingebracht, die neue Berechnungen erforderlich machten. Bereits am Vormittag hatten Experten der beiden Seiten über das Thema beraten. Die Verhandlungen um ein gemeinsames Entgeltschema für Arbeiter und Angestellte sind zum ersten Mal vor 10 Jahren begonnen worden.(APA)

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