Y-Line Aktien: Finanzminister Grasser weist Vorwürfe zurück

13. Oktober 2003, 15:40
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"Nur heiße Luft"

Finanzminister Karl-Heinz Grasser hat am Donnerstag bestätigt, dass er Aktien der Pleite gegangenen Internet-Firma YLine besessen hat. Gleichzeitig betonte er aber, das er diesen Aktienbesitz nicht dem parlamentarischen Unvereinbarkeitsausschuss habe melden müssen, weil er "verschwindend gering" gewesen sei. "Ich habe insgesamt rund 0,000015 Prozent an YLine gehalten," sagte Grasser in einer Aussendung. "Ein Mini-Aktienpaket, das nicht der Rede Wert ist."

"Nur heiße Luft"

Der Vorwurf der Opposition ist für Grasser "nichts als heiße Luft und dient nur dem Versuch, das politische Klima zu verpesten und uns bei unserer Arbeit zu behindern." Ein Minister müsste einen Aktien-Besitz nur dann melden, wenn es sich um "einen qualitativen Anteil" an einer Firma handelt, "wo man also in dem Unternehmen auch etwas beeinflussen kann". (APA)

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