FWF genehmigt vier neue Spezial- Forschungsbereiche

15. Oktober 2003, 12:20
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Wien - "Krebsforschung, Nanotechnologie, Steuerrecht und Informatik" sind die Themen von vier neuen Spezialforschungsbereichen (SFB), welche der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) bei seiner jüngsten Sitzung genehmigt hat. Damit seien 8,9 Millionen Euro für die ersten drei- bzw. vierjährigen Förderperioden bewilligt worden, heißt es in einer Aussendung am Donnerstag.

Krebsforschung ist das Thema des SFB "Zellproliferation und Zelltod in Tumoren", an dem zwölf Teams der zukünftigen Medizinischen Universität in Innsbruck arbeiten werden. Erforscht werden Krebszellen und auch gesunde Zellen mit dem Ziel einer Entwicklung anwendbarer Therapien.

Mit Steuerrecht beschäftigt sich der SFB "International Tax Coordination" an der Wirtschaftsuniversität (WU) Wien. Ziel ist, vorliegende Konzepte zur Koordinierung der bestehenden Steuersysteme aus verschiedenen Blickwinkeln kritisch zu prüfen und weiter zu entwickeln.

"Personal Assistent"

Ein "Personal Assistent" ist die langfristige Vision des Informatik-Schwerpunkts "Cognitive Vision - Key Technology für a Personal Assistant", der an zehn Instituten in Wien, Graz, Leoben und Tübingen durchgeführt wird. Ein autonomes System - etwa ein Roboter - soll visuelle Eindrücke durch Methoden der Bildverarbeitung umsetzen und mit seiner Umgebung interagieren können.

Wenige Nanometer (ein Nanometer ist der millionste Teil eines Millimeters) werden im FSP "Nanowissenschaften auf Oberflächen" gemeinsam von Physikern und Chemikern an sechs österreichischen Universitäten untersucht. Ziel des Vorhabens ist, die Eigenschaften derart winziger Strukturen und damit die Grundlagen für ein wichtiges Technologiefeld der Zukunft besser zu verstehen. (APA)

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