Black Power im US-Pop

16. Oktober 2003, 20:07
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Erstmals Platz eins bis zehn in Billboard-Charts

New York - Erstmals seit Einführung der Top 100 Single-Charts in den USA vor etwa einem halben Jahrhundert haben schwarze Musiker alle Plätze von eins bis zehn belegt. Die jüngste Ausgabe der wöchentlich erstellten Rangliste das Fachblatts "Billboard" führte die Rhythm-and-Blues-Sängerin Beyonce mit dem Lied "Baby Boy" an vor neun Rap-Titeln, teilte der für die Top 100 verantwortliche Redakteur der Musikhandelszeitschrift, Silvio Pietrolongo, am Mittwoch mit.

"Wir haben nicht alle Single-Charts der vergangenen 50 Jahre durchgesehen, aber als Musikhistoriker können wir versichern, dass so etwas noch nicht passiert ist", sagte Pietrolongo. In den 60er und 70er Jahren seien eine Zeit lang maximal sieben schwarze Künstler in den Top Ten vertreten gewesen.

Das Magazin startete mit der Liste im Jahr 1958. Die so genannten Billboard Hot 100 berücksichtigen Verkaufszahlen und Hörerquoten sowie die Häufigkeit, mit der die Lieder von den großen Radiostationen gesendet werden. (APA)

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