Hermine Tenk erhält "Arthur-von-Rosthorn- Medaille"

9. Oktober 2003, 16:00
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Wien - In Anerkennung ihrer dreißigjährigen Verdienste um die österreichisch-chinesische Verständigung ist der niederösterreichischen Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde Medizinalrat Prof. Dr. Hermine Tenk (Stockerau und Baden) am Donnerstag im Parlament in Wien die "Arthur-von-Rosthorn-Medaille" verliehen worden. Tenk, die zahlreiche Studienaufenthalte in China absolviert hat, gehört zu den PionierInnen auf dem Gebiet der Akupunktur und Akupressur in Österreich und konnte insbesondere bei Asthma-kranken Kindern große Erfolge vorweisen.

Von der Grazer Karl-Franzens-Universität war die China-Expertin mit dem Goldenen Doktordiplom geehrt worden. Prof. Tenk publizierte eine Reihe von Arbeiten, darunter das vom Verlag des Österreichischen Kneippbundes herausgegebene Buch "Punktmassage für Erste Hilfe und Energieaustausch".

Erster Träger der von der Österreichisch-Chinesischen Gesellschaft (ÖGCF) und dem Ludwig-Boltzmann-Institut für China- und Südostasienforschung gestifteten Ehrenmedaille war der verstorbene Bundespräsident Rudolf Kirchschläger, der 1971 als Außenminister die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zur Volksrepublik veranlasst hatte. Der Preis geht auf den bedeutenden Sinologen und Diplomaten Arthur von Rosthorn (1862-1945) zurück. (APA)

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