Erstmals wieder Telefonverbindungen zwischen Nord- und Südirak

15. Oktober 2003, 10:16
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Keine Kommunikation während der nach 1991 eingerichteten Flugverbotszone

Erstmals seit zwölf Jahren können Iraker in den nördlichen Kurden-Gebieten und dem Rest des Landes wieder miteinander telefonieren. Das sagte der Telekommunikationsminister der nordirakischen Kurden-Regierung, Nosad Hadi, am Mittwoch der ägyptischen Nachrichtenagentur MENA. Ziel der Wiederherstellung der Verbindung sei es, die psychologischen Barrieren abzubauen, die zwischen den Landesteilen nach der langen Trennung existierten.

Die irakischen Provinzen Erbil (Arbil), Dohuk und Sulaimaniya hatten sich in den 90er Jahren zu einer Autonomieregion außerhalb des Machtbereiches des Regimes von Saddam Hussein entwickelt. Möglich wurde dies unter anderem durch die nach dem Aufstand von 1991 eingerichtete und von den USA und Großbritannien überwachte nördliche Flugverbotszone.(APA/dpa)

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