"Oberösterreichische Nachrichten" runderneuert

18. Oktober 2003, 10:00
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Durchgehend vierfärbig, größere Schriften - Neue Bucheinteilung - Tageszeitung will "noch oberösterreichischer" werden

Komplett erneuert präsentieren sich seit 10. Oktober die "Oberösterreichischen Nachrichten" (OÖN) ihren Lesern. "Wir wollen 'gschmackiger' werden", sagt OÖN-Chefredakteur Gerald Mandlbauer. "Die Lektüre muss dem Leser noch mehr Vergnügen bereiten als bisher, das war wesentliche Devise beim Relaunch."

Durchgehend vierfärbig

Die Eckpunkte des neuen Erscheinungsbilds: Die OÖN sind künftig durchgehend vierfärbig, was durch die neuen Druckmaschinen in Pasching ermöglicht wird. Auch das Schriftbild ist "komplett neu", so Mandlbauer. Von der Headline bis zum Fließtext werden die Typen größer. "Dadurch verlieren wir in Summe rund sieben Prozent Text. Natürlich wird es bei uns auch weiterhin viel zu lesen geben, aber wir wollen die Zeitung auch für jemanden lesbar machen, der nur 'drüberfliegen' will." Ganz wichtig für Mandlbauer ist auch "ein besserer Programm- und Terminteil".

Flexiblere Seitenaufteilung

Die Seitenaufteilung sei durch einen neuen Raster viel flexibler geworden, wodurch man auch in der Bildwahl freiere Hand habe, erläutert Mandlbauer weiter. Als wesentliches Element der Leserführung möchte man auf großformatige, attraktive Bilder setzen.

"Noch oberösterreichischer"

Inhaltlich sollen die OÖN "noch oberösterreichischer" werden, und "den Mensch in den Mittelpunkt stellen". Keinesfalls dürfe das als "provinziell" verstanden werden, betont der Chefredakteur. "Aber wir berichten natürlich großteils auf das Land bezogen." Dies soll auch die neue Blatteinteilung unterstützen. (APA)

  • Die Landespolitik wandert nach vorne in den allgemeinen Politikteil, das zweite Buch widmet sich geschlossen der Wirtschaft, das dritte Buch wird mit Sport, Kultur, "Leben heute" und "Weltspiegel" gleichsam ein "Unterhaltungsbuch", und die regionalen und lokalen Themen erhalten je ein Buch. Als nächste Lokalmutationen sind derzeit übrigens das Innviertel und das Mühlviertel in Vorbereitung.
    foto: derstandard.at/bürger

    Die Landespolitik wandert nach vorne in den allgemeinen Politikteil, das zweite Buch widmet sich geschlossen der Wirtschaft, das dritte Buch wird mit Sport, Kultur, "Leben heute" und "Weltspiegel" gleichsam ein "Unterhaltungsbuch", und die regionalen und lokalen Themen erhalten je ein Buch. Als nächste Lokalmutationen sind derzeit übrigens das Innviertel und das Mühlviertel in Vorbereitung.

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