85 Überstunden pro Eisenbahner und Jahr

13. Oktober 2003, 18:19
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Im Jahr 2002 fielen mehr als vier Millionen Überstunden an - Mit Infografik

Wien - Die rund 47.000 Mitarbeiter der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben im Jahr 2002 rund 4,1 Millionen Überstunden geleistet. Ein Viertel davon fällt auf den Bereich "Traktion", im Wesentlichen der Arbeitsbereich der Lokführer. Der Betrieb des Schienennetzes (Infrastruktur) verursachte 17 Prozent der Jahresüberstunden, knapp gefolgt vom Personenverkehr mit 16 Prozent. 7 Prozent der Überstunden entfallen auf den Güterverkehr, der Rest auf 17 weitere ÖBB-Bereiche, so die ÖBB.

Knapp zwei Millionen Überstunden im Halbjahr

Im 1. Halbjahr 2003 wurden laut ÖBB 1,9 Millionen Überstunden erbracht; im Gesamtjahr sollen es nach ÖBB-Angaben knapp 4 Millionen Stunden werden. Auf jeden Mitarbeiter entfallen damit heuer durchschnittlich 85 Überstunden im Gesamtjahr.

Lokführer, denen bei einem Überstundenboykott besonders große Bedeutung zukommt, würden mit einer Teilnahme an den Belegschaftsprotesten besonders viel an Einkommen verlieren. (APA)

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    Überstunden der Eisenbahner

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