Radio-"Guglhupf" feiert 25. Geburtstag

18. Oktober 2003, 09:53
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Sobotka: "Wir machen bewusst altes, verstaubtes Kabarett" - Am 15. Oktober 1978 erstmals auf Sendung

Was - laut Signation - "den Sonntag erst zu einem Sonntag macht" wurde von Gerhard Bronner und Peter Wehle erfunden und am 15. Oktober 1978 erstmals ausgestrahlt. Neben Bronner und Wehle waren auch Kurt Sobotka, Lore Krainer und Peter Frick mit dabei, später stießen Kollegen wie Herbert Prikopa, Erwin Steinhauer oder Andreas Steppan zu der Sendung, in der pointierte Kommentare über das aktuelle politische und gesellschaftliche Geschehen abgegeben werden.

"Geschafft, was absolut nicht üblich ist"

Krainer und Sobotka sind heute noch an der Herstellung des satirischen Backwerks mitbeteiligt. "Wir haben etwas geschafft, was absolut nicht üblich ist: Ganz bewusst nicht zu modernisieren", so Kurt Sobotka in einer ORF-Aussendung, "Wir machen bewusst altes, verstaubtes Kabarett. Warum sollten wir auch etwas Bewährtes krampfhaft verändern? Heute sind wir längst so etwas wie eine Kultsendung." Und Lore Krainer: "Beim Publikum sind wir auch deshalb so beliebt, weil wir ihm aus der Seele sprechen. Weil wir das ansprechen, worüber sich Menschen ärgern." (APA)

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    Sobotka: "Geschafft, was absolut nicht üblich ist"

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