Prinz Harry löst Wirtschaftsboom im Outback aus

8. Oktober 2003, 21:06
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Presseansturm lässt in Injune die Kassen klingeln

Brisbane - Der britische Prinz Harry hat einem Dorf im australischen Outback zu einem kleinen Wirtschaftsboom verholfen. Injune mit seinen 400 Einwohnern liegt etwa eine Stunde von der Tooloombilla-Ranch entfernt, auf der der zweite Sohn von Prinz Charles die ersten drei Monate seiner Auszeit zwischen Schule und Militärakademie verbringt. Bürgermeister Rob Loughnam erklärte, die Anwesenheit des Prinzen sei ein Segen für die Geschäfte in Injune.

"Wir hatten dank Harry einen Mini-Boom", sagte Loughnam. "Der Pub lief gut, die Tankstelle lief gut und auch das Motel lief gut." Wie viel Geld genau in die Kassen der Geschäfte geflossen sei, sei jedoch nur schwer abzuschätzen. Die Nachfrage gehe nach zwei Wochen derzeit wieder zurück. "Die meisten Journalisten gehen jetzt", erklärte der Bürgermeister. "Ich denke, sie habe ihre Bilder und sind glücklich." Das Büro von Prinz Charles hatte die Medien in der vergangenen Wochen aufgefordert, den Prinzen nicht länger zu belagern. Prinz Harry lernt auf der Farm die Arbeit als Jackeroo, als australischer Cowboy.(APA/AP)

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