Was AutofahrerInnen ärgert

7. Oktober 2003, 11:59
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Laut britischer Umfrage nervt beide Geschlechter der "Müll" vom Nachwuchs am meisten

London - Autofahrerinnen und Autofahrer können einander nach einer Umfrage in Großbritannien ziemlich auf die Nerven gehen. Wie die britische Nachrichtenagentur PA am Sonntag meldete, hassen es männliche Fahrer am meisten, wenn der Sitz hinter dem Lenkrad von ihrer Partnerin verstellt und anschließend nicht wieder in seine Ausgangsposition gebracht wird, so dass sie sich nur mit Mühe in ihr Auto zwängen können. Fahrerinnen dagegen beschweren sich am meisten über von Männern fest angezogene Handbremsen, die sie nur mit viel Mühe lösen können. Über die Zahl der Befragten gab es keine Angaben.

Übervolle Aschenbecher

Nach der im Auftrag eines Autozulieferers vorgenommenen Umfrage landen bei Frauen auf der "Ärgerskala" übervolle Handschuhfächer auf Platz zwei, gefolgt von herumliegenden leeren Verpackungen. Männer können es nicht leiden, wenn sie in den Türablagen überall Papiertaschentücher finden, der Aschenbecher von allem - außer Zigarettenstummeln - überquillt und die CDs nicht in ihrer korrekten Hülle zu finden sind.

Junk-Food-Abfall

Einig sind sich Männer wie Frauen in ihrem Ärger über den Zustand ihrer Autos, wenn die Kinder sie benutzen. Den Angaben zufolge "müllt" der Nachwuchs das Gefährt der Familie gerne mit Abfall aus dem Schnellimbiss voll - oder mit Schuhen und sogar Unterwäsche. Außerdem verstellten sie gerne die Sender im Autoradio auf der Suche nach "fremden" Programmen. (APA/dpa)

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    Ursache des Ärgers: Mitfahrende Kinder essen gerne im Auto und "müllen" das Gefährt voll.
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