Fischer: Aufbau einer Marktwirtschaft in Bosnien Priorität

6. Oktober 2003, 14:58
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Deutschlands Außenminister bekräftigt Engagement seines Landes

Berlin - Der deutsche Außenminister Joschka Fischer hat das Engagement seines Landes in Bosnien-Herzegowina bekräftigt. Das sagte er am Montag in Berlin nach einem Treffen mit dem internationalen Bosnien-Beauftragten Paddy Ashdown. Die deutsche Regierung werde die Verpflichtungen in der gesamten Region, aber auch in Bosnien-Herzegowina "voll aufrechterhalten", sagte Fischer. Man begleite auch den Übergang des Mandates von der NATO zur Europäischen Union "mit viel Sympathie".

Ashdown dankte der Bundesrepublik für ihr Engagement in Bosnien-Herzegowina, vor allem in der Stadt Mostar. Angesichts des schrecklichen Krieges sei die Entwicklung des Landes eine "Erfolgsgeschichte". Es sei auf dem richtigen Weg zu Frieden und Stabilität. Die wichtigsten Probleme seien nun die Umsetzung des Rechtsstaates und der Aufbau einer funktionierenden Marktwirtschaft. (APA/dpa)

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