Bürgermeisterkandidat in Kolumbien erschossen

7. Oktober 2003, 19:10
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Bereits 16 Politiker vor bevorstehenden Wahlen getötet

Bogota - Attentäter haben in der Nähe der mittelkolumbianischen Stadt Chivor einen Bürgermeisterkandidaten erschossen. Damit wurden bisher 16 Politiker vor den Ende des Monats anstehenden Wahlen ermordet. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, wurde der Anschlag auf Jorge Roa am Freitag in einem ländlichen verübt. Einer seiner Begleiter wurde ebenfalls getötet, zwei weitere verletzt. Wer die Attentäter waren, war unbekannt.

Roa soll zuvor keine Todesdrohungen erhalten haben. Einem Zeitungsbericht zufolge sollen Roas Angehörige einen Anruf erhalten haben, demzufolge sich Rebellen zu der Tat bekannten. Die Regierung macht die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) für die meisten der Anschläge verantwortlich. Am 26. Oktober finden in Kolumbien Kommunal- und Gouverneurswahlen statt. (APA/AP)

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