Royals sind "not amused" über Eurostar-Werbekampagne

18. Oktober 2003, 10:20
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Prinz Charles als Sprinter und die Queen als Marilyn Monroe - "Ich fürchte, wir finden das gar nicht lustig"

Prinz Charles als schwarzer Sprinter und die Queen als Marilyn Monroe: Eine Werbeaktion für die Eurostar-Verbindung zwischen Brüssel und London hat die britische Königsfamilie erbost. "Ich fürchte, wir finden das gar nicht lustig", sagte ein Sprecher des Buckingham Palastes der "Times". Wie die Zeitung am Samstag berichtete, verwahren sich die Mitglieder des Königshauses gegen jeden Missbrauch ihrer Person für kommerzielle Zwecke.

Prinz Charles' Kopf auf dem Körper des schwarzen britischen Sprint-Olympiasiegers Linford Christie samt Medaille um den Hals soll die superschnelle Zugverbindung zwischen der belgischen und der britischen Hauptstadt symbolisieren. Nach den Angaben ist auf Grund der Eurostar-Posteraktion der Ticketverkauf in Belgien um zehn Prozent gestiegen. Auf einem anderen Poster befindet sich das Konterfei von Königin Elizabeth II. auf dem Körper der Monroe. Ausgewählt wurde die weltberühmte Szene, in der die Monroe über einem Lüftungsgitter steht und der Luftzug ihren Rock in die Höhe weht. (APA/dpa)

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