ÖBB-Vorstand: Reform prinzipiell notwendig

5. Oktober 2003, 19:03
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Brief nur für "Entscheidungsfindung" der Aufsichtsräte - Man will "einer missverständlichen Berichterstattung entgegenwirken"

Wien - Der Vorstand der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) hält eine Bahnreform für notwendig. Eine eigens einberufene Task Force wird die einzelnen Punkte des Reformpapiers analysieren und evaluieren. Das geht aus einer Aussendung der ÖBB vom Samstag hervor. Grund für diese Aussagen: Man wolle einer "missverständlichen Berichterstattung entgegenwirken". Gestern war ein Brief des Vorstandes an die Aufsichtsräte bekannt geworden, in dem massive Kritik an den Plänen der Regierung zur Bahnreform enthalten ist.

Heute schreibt der ÖBB-Vorstand in seiner Aussendung, die in dem Brief "enthaltenen Darstellungen dienen der Willensbildung und Entscheidungsfindung in der dafür vorgesehen außerordentlichen Aufsichtsratssitzung Mitte Oktober". Die Begutachtung des Gesetzes sieht vor, dass binnen gesetzter Frist Positionen und Standpunkte zu den Reformschritten eingebracht werden. Das werde der ÖBB Vorstand tun. Der Wettbewerb mache eine Reform notwendig, diese würde mit größter Priorität fortgeführt. (APA)

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