"Ein Scheucher ist genug für Kärnten"

5. Oktober 2003, 16:16
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Melitta Trunk: ÖVP-Spitzenkandidatin wird "eiskalter Wind ins Gesicht blasen"

Klagenfurt - "Ein Scheucher ist genug für Kärnten." So kommentierte die Kärntner SPÖ-Nationalratsabgeordnete Melitta Trunk die Entscheidung der ÖVP Kärnten, Elisabeth Scheucher als Spitzenkandidatin für die Kärntner Landtagswahl am 7. März 2004 zu nominieren. Scheucher werde in Kärnten "ein eiskalter Wind ins Gesicht blasen", erklärte Trunk.

Der Ehemann Scheuchers, der Klagenfurter Bürgermeister Harald Scheucher, habe dafür gesorgt, dass die Landeshauptstadt "dahindümpelt und vor sich hin schläft", kritisierte Trunk bei einem Pressegespräch in Klagenfurt im Vorfeld der samstägigen SPÖ-Bundesfrauenkonferenz in St. Veit/Glan. Für Elisabeth Scheucher, schon bei der letzten Nationalratswahl ÖVP-Spitzenkandidatin in Kärnten, werde es sehr schwer werden, bei der Wahl zu reüssieren. Trunk: "Ein charmantes Lächeln allein ist zu wenig, denn zuerst die Grauslichkeiten für Österreich und Kärnten im Parlament mit zu beschließen und dann gute Miene zum bösen Spiel zu machen, das reicht mit Sicherheit bei weitem nicht."

Scharfe Kritik übte die Mandatarin auch am Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider (F), dem sie "Dilettantismus und eine schlechte Show" vorwarf. Haider baue auf diese Weise einen Zaun um Kärnten, das Land gerate zunehmend in Isolation. (APA)

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