Flüchtlingsrückführung derzeit nicht möglich

4. Oktober 2003, 19:26
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Hilfsorganisationen beklagen schlechte Sicherheitslage

Genf - Die Gewährleistung der Sicherheit für die Mitarbeiter humanitärer Organisationen ist von großer Bedeutung. Das erklärte der Exekutivausschuss des UNO-Hochkommissariats für Flüchtlinge (UNHCR) bei seiner einwöchigen Sitzung, die am Freitag in Genf zu Ende ging. "Wir müssen die internationale Unterstützung für die Hilfsarbeit zurückgewinnen", sagte Vize-Flüchtlingskommissar Kamel Morjane vor den Medien. Er erinnerte an die Tötung und Entführung von Mitarbeitern humanitärer Organisationen in Irak, Liberia, Afghanistan und Dagestan.

Wegen der angespannten Sicherheitslage im Irak legte das UNHCR alle Pläne zur Rückführung von einer halben Million irakischer Flüchtlinge und Asylbewerber auf Eis. Betroffen sind auch rund 800.000 im Irak entwurzelte Menschen, wie UNO-Flüchtlingskommissar Ruud Lubbers zu Beginn der Tagung am Montag sagte. (APA/sda)

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