Rekordarbeitslosigkeit für Bartenstein "absolut nicht erfreulich"

7. Oktober 2003, 15:06
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Österreich sei aber im europäischen Vergleich "gut aufgestellt"

Wien - "Absolut nicht erfreulich" ist die im September auf ein 20-Jahres-Hoch angestiegene Arbeitslosigkeit in Österreich für Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein (V). Die Kritik der Gewerkschaft, die ihm "Untätigkeit" und eine "Verharmlosung der dramatischen Situation" vorwarf, lässt Bartenstein aber nicht gelten. Im europäischen Vergleich sei Österreich noch immer "gut aufgestellt", meinte er am Donnerstag bei einer Pressekonferenz.

Zufrieden könne man erst sein, wenn die Arbeitslosigkeit wieder zurück gehe, meinte der Minister. Im September stieg sie nach den gestern vom AMS bekannt gegebenen Zahlen um 4,4 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres an.

Im Vergleich "gut aufgestellt"

Bei der Analyse der Zahlen müsse aber auch der Vergleich zu den anderen europäischen Ländern zulässig sein, sagte Bartenstein. Nach Luxemburg und der Niederlande habe man die drittniedrigste Arbeitslosenquote. Bei der Jugendarbeitslosigkeit habe man sogar erstmals den besten Wert in der EU.

Eine "Trendwende" könne es aber nur durch Wachstum geben, meinte der Arbeitsminister. Dieses habe noch nicht in ausreichendem Maß eingesetzt. (APA)

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