"Werbung ist notwendig"

18. Oktober 2003, 10:20
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... meinen 55 Prozent in einer Umfrage des Fachverbandes zum Stellenwert von Werbung und Marken - Mehrheit sieht keinen Unterschied zwischen Markenartikel und Handelsmarken

Eine Erhebung (Sample: mehr als 400 Befragte), durchgeführt auf Initiative des Fachverbandes Werbung + Marktkommunikation in der WKÖ durchleuchtet den Stellenwert von Werbung und Marken aus Sicht von Österreichs Konsumenten. Dass Werbung als "notwendig" (55 Prozent) bis "unbedingt notwendig" (39 Prozent) gesehen wird, ist für den Fachverband ein Hinweis auf die weitgehende Akzeptanz.

Der Studie zufolge schätzen 66 Prozent den Informationswert, 46 Prozent fühlen sich durch Werbung gestört, 42 Prozent ungewollt beeinflusst. 15 Prozent denken, Werbung habe auf sie keine Wirkung. 90 Prozent der Befragten bemerkten in den letzten Jahren Veränderungen in der Machart von Werbung: 63 Prozent finden sie jetzt erotischer, 51 Prozent witziger, 42 Prozent preisbezogener und 14 Prozent langweiliger als früher.

Für Mehrheit kein Unterschied zwischen Markenartikel und Handelsmarken

Der zweite Teil der Studie zielte auf die Erkundung des Stellenwertes von Marken ab. SN-Marktforscher Hans Paischer: "Für 88 Prozent ist die österreichische Herkunft eines Produktes ein gutes Kaufargument. Die Frage ist, ob das in dem Umfang beim Kauf real umgesetzt wird oder ob andere Faktoren wie der Preis das wichtigere Argument sind."

54 Prozent der Konsumenten glauben keinen Unterschied zwischen Markenartikeln und sogenannten Handelsmarken festzustellen. "Gute Qualität" verbinden dabei 83 Prozent mit dem Markenbegriff, allerdings mit dem Handicap "teuer" (76 Prozent). 75 Prozent der Befragten sind jedoch bereit, tatsächlich mehr für die Markenqualität zu zahlen, so die Studie. Hierbei sei besonders bei Autos, Mode und Sportartikeln zukünftig steigendes Markeninteresse zu verzeichnen.

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