Umbau-Beginn am "Haus für Mozart"

9. Oktober 2003, 17:10
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Einspruch der zweitgereihten Baufirma zurückgewiesen - am Montag gehen die Arbeiten los

Salzburg - Am kommenden Montag können endlich die Baumaschinen vor dem Kleinen Festspielhaus in Salzburg auffahren, um mit dem Umbau zum "Haus für Mozart" zu beginnen. Das Bundesvergabeamt hat am Donnerstag den Einspruch der nach der Ausschreibung zweitgereihten Baufirma zurückgewiesen, gab Landeshauptmann Franz Schausberger (V) via Landeskorrespondenz bekannt. Damit hält sich die Verzögerung des ursprünglich für 15. September geplanten Baubeginns in Grenzen.

Die Generalunternehmerleistungen für die Bauarbeiten wurden heute, Freitag, an die erstgereihte Firma Kreuzberger in Höhe von 6,1 Millionen Euro vergeben, nachdem das Bundesvergabeamtes den Nachprüfungsantrag der zweitgereihten Bietergemeinschaft Porr/Hinteregger zurückgewiesen hatte.

Erste Arbeiten

In den vergangenen Tagen waren - wie im Bauzeitplan festgelegt - bereits erste vorbereitende Arbeiten im Bühnenturm vorgenommen worden. Am Montag werden die Bauarbeiten mit der Baustelleneinrichtung und dem Abbau der Bühnentechnik beginnen, so Schausberger in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der "Haus für Mozart - Kleines Festspielhaus Umbau- und Verwaltungs- GesmbH".

Der Kostenrahmen für den Umbau wurde mit 29,016 Millionen Euro festgelegt. Der Zeitplan sieht als ersten Schritt den Umbau des Bühnenturms mit der Technik und dem Garderobentrakt vor. Im Sommer 2004 steht das Kleine Festspielhaus für die Festspiele zur Verfügung. Im Herbst wird der Umbau fortgesetzt, wobei im Sommer 2005 die Arbeiten ruhen, um die Festspiele nicht zu stören (das Kleine Festspielhaus wird aber 2005 nicht zu bespielen sein). Im April/Mai 2006 ist die Fertigstellung geplant. (APA)

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    Innenansicht in spe

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