Nur drei Handy-Hersteller verdienen wirklich Geld, sagt Ericsson

13. Jänner 2000, 09:32

Große Konzentrationswelle und Markenschwund erwartet

Düsseldorf - Der schwedische Telefontechnik-Hersteller Ericsson erwartet eine Konzentrationswelle bei den Herstellern von Handys. Von den weltweit 25 bis 30 Handyproduzenten könnten nur die drei Marktführer Nokia, Motorola und Ericsson sowie möglicherweise Panasonic "wirklich Geld verdienen", sagte der Ericsson-Chef Kurt Hellström dem "Handelsblatt". Die übrigen schrieben rote Zahlen.

"Viele Hersteller werden nicht überleben, da sie uninteressante Produkte und ein Warenzeichen ohne größeren Wert haben", sagte Hellström. Sie würden deshalb über kurz oder lang "vom Markt verschwinden oder aufgekauft werden". Auch die Handys der Siemens AG hätten zwar in Deutschland einen guten Stand, seien aber im Ausland kaum vertreten. Hellström rechnet im laufenden Jahr weltweit mit rund 430 Millionen verkauften Handys. (APA/dpa)

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