ORF lässt seine Marke analysieren

13. Oktober 2003, 16:14
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ORF-Stiftungsratschef Pekarek gegen Gesetzesänderung - Novelle würde "Vielzahl von Anregungen bringen"

"Kein Thema" ist für Klaus Pekarek, Vorsitzender des ORF-Stiftungsrats, eine Änderung des ORF-Gesetzes. "Jeder weiß, dass eine Diskussion darüber sich nicht nur auf den Punkt ORF 2 free to air beschränken, sondern, positiv formuliert, eine Vielzahl an Anregungen bringen würde", sagt er im "Kurier" (Freitagausgabe).

Faktenfeststellung und nicht Forderung nach Novelle

Als Generaldirektorin Monika Lindner darauf verwies, dass die unverschlüsselte Ausstrahlung von ORF 2 in Europa auf Basis des derzeitigen Gesetzes nicht vollständig realisierbar sei (etat.at berichtete), habe er dies "als Faktenfeststellung verstanden und nicht als Forderung nach einer Novelle", so Pekarek.

"Genetischer Code" der Marke ORF soll analysiert werden

Die derzeitige Quoten-Flaute im ORF-Fernsehen ist für Pekarek "ernst zu nehmen. Denn letztlich ist die Publikumsakzeptanz an Marktanteilen und Reichweiten zu messen". Beim Institut für Markentechnik in Genf soll übrigens laut Pekarek "der 'genetische Code' der Marke ORF" analysiert werden.

Imagestudie: Für 83 Prozent ist ORF "wichtig für Österreich"

Das Image des ORF bei seinen Zuschauern wurde in einer Studie im Rahmen des von Fessel-GfK durchgeführten ORF-Qualitätsmonitorings erhoben. Demnach sind 83 Prozent der insgesamt 1.000 Befragten der Meinung, dass der ORF "wichtig für Österreich ist", 82 Prozent geben an, dass der ORF "gute, umfassende Information" biete, teilte der ORF am Freitag mit. 73 Prozent stimmen der Aussage zu, der ORF "bietet für jeden etwas". Für 72 Prozent der Befragten ist der ORF "sympathisch", für 67 Prozent "seriös und vertrauenswürdig", für jeweils 62 Prozent "wichtig für mich" bzw. "modern, fortschrittlich". (APA)

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