Notebookhersteller fühlen geringeren Preisdruck

13. Oktober 2003, 10:35
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Stabilisation durch teurere Komponenten und Wide-Screen-Geräte

Infolge einer Stabilisation der Preise im Endverkauf fühlen auch taiwanesische Notebookhersteller immer weniger Druck, über den Preis konkurrieren zu müssen, wie in den vergangenen beiden Jahren. Das Ende der Preissenkungen sei vor allem auf teurere Komponenten wie etwa die Centrino-Plattform zurückzuführen, die auf die Profite drückten. Aber auch die Einführung von Breitbild-Notebooks, die anfangs um rund 2.000 Dollar zu haben waren, trug zur Beruhigung des Preiskampfes bei. Dies berichtete der Branchendienst DigiTimes.

PReisverfall

Noch Ende 2000 hatten die Einstiegslaptops führender Marken zwischen 1.100 und 1.200 Dollar gekostet, anfang 2003 waren es nur noch 649 bis 699 Dollar gewesen. Obwohl einige Hersteller damit rechnen, die 500 Dollar-Marke in der zweiten Jahreshälfte 2003 zu erreichen, haben sich die Einstiegsmodelle von Dell oder HP bereits im vergangenen März bei 699 bis 749 Dollar festgesetzt.

Ausblick

Zudem zeigten sich die taiwanesischen Notebookhersteller optimistisch, dass die Konsumenten mit verbesserter Wirtschaftslage auch weniger genau auf den Preis achten werden, was die Verkäufe von Midrange und Highend Notebooks angekurbeln könnte. (pte)

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