Fonds: Gewinner und Verlierer 2003

17. Dezember 2003, 13:16
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Aktienfonds mit Schwerpunkt Technologie und europäische Small Caps hatten heuer die Nase vorn - Eine Analyse von e-fundresearch.com

Mit herausragenden 119 Prozent liegt der von Alfred Maydorn verwaltete H&A Lux DAC Internet Fonds an der Spitze der Performanceliste im Zeitraum 2.1. bis 30.9.2003. Er sieht auch die weitere Entwicklung im vierten Quartal positiv. „Der Trend eines Jahres verstärkt sich in der Regel zum Jahresende“, so Maydorn. Auf Platz zwei, mit 93 Prozent, liegt der von Markus Frohmader gemanagte H&A Lux DAC Asia Tech, der in die „Neuen Märkte“ Asiens investiert.

Karl Fickel wieder ganz vorne

Auf den nächsten drei Plätzen finden sich deutsche bzw. europäische Small Cap Fonds. Der von Julius Baer verwaltete Nestor EuroTec Fonds mit 82 Prozent liegt knapp vor den beiden von Karl Fickel von Lupus Alpha gemanagten Fonds Lupus alpha Smaller Tec Champions (74 Prozent) und MPC Competence New Markets (66 Prozent).

Grazer Technologiefonds auf Platz sieben

Als einziger Emerging Markets Europa Fonds folgt dann der der DWS Russia Fonds mit +64 Prozent auf Platz sechs. Dahinter findet sich überraschenderweise ein Fonds der von Graz aus gemanagt wird, der KST Vermögensverwaltungsfonds mit 60 Prozent Plus. „Ich war während des gesamten Zeitraumes voll in Technologie investiert“, liefert Fondsmanager Karl Steinberger die Erklärung.

Was machten die bekannten Namen?

Mit diesen Performancezahlen können die großen, bekannten Fonds nicht mithalten: Templeton Growth (2,6 Prozent), Fidelity European Growth (6,7 Prozent) oder DWS Vermögensbildungsfonds I (9,4 Prozent) liegen in der guten Mitte. Zum Vergleich: Der Nasdaq Composite legte um 15 Prozent, MSCI World um 1,7 Prozent und MSCI Europe um 1 Prozent zu.

Die größten Geldvernichter

Wenig Grund zur Freude hatte Besitzer des TFI European Equity Fund. Sie verloren in den ersten drei Quartalen 28 Prozent. Dahinter folgt der TFI Energy Global Fonds vor dem H&A Lux DAC Trends (beide -21 Prozent). Sehr weit hinten, auf Platz sechs der Geldvernichter, der Spängler Japan Growth Trust mit 16 Prozent minus seit Jahresbeginn. „Die Ausrichtung auf Small- und Mid-Caps war dafür verantwortlich. Seit April hat der neue Manager Keith Olson von Bowen aber den Fokus wieder auf Large Caps geändert und damit den Grundstein für einen erfolgreichen Neuanfang gelegt“, so Markus Dürnberger von Spängler. Dass man auch mit Anleihen ordentlich verlieren kann zeigt schließlich noch der Hypo-EURO-Konvergenz Fonds mit einem Verlust von 13 Prozent seit 2.1.2003.

Datenquelle: Lipper

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