So fesch und g'sund

5. Oktober 2003, 21:37
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Auch wenn es jeder Straßenbahnempirie widerspricht: Österreich hält sich für gesund - mit Grafik der Beschwerden

Wien/Linz - Auch wenn es jeder (Wiener) Straßenbahnempirie widerspricht: Österreich hält sich für gesund. 80 Prozent der das Land bevölkernden Damen und Herren, erhob das Linzer Imas-Institut, fühlen sich gut. Die Jungen tendenziell besser als die Alten - lediglich Kopfschmerzen werden (von allen Altersgruppen) als real existierende Wohlfühlbeeinträchtiger angeführt.

Doch obwohl sich Frauen und Männer als gleich gesund bezeichnen, sind Männer nach wie vor Gesundheitsmuffel: Obwohl statistisch öfter und schwerer krank als Frauen, engagieren sich die wenigsten Männer in Sachen Gesundheitsvorsorge. Eine Informationsoffensive der Internationalen Gesellschaft für Männergesundheit (ISMH) soll nun Abhilfe schaffen.

Frauen haben das stärkere Chromosom

Frauen sind da ganz anders - sie haben mit dem X aber auch das stärkere Chromosom ausgefasst: Laut dem europäischen Männergesundheitsbericht liegt das Verhältnis von Frauen zu Männern bei den Herzkrankheiten bei eins zu 1,9, bei Krebs bei eins zu 1,5, bei Unfällen eins zu 2,7 und bei Selbstmord bei eins zu 3,9. Einer der Gründe: Männer beteiligen sich kaum an Vorsorge- und Früherkennungsaktivitäten. (rott, DER STANDARD Printausgabe 3.10.2003)

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    Nach einer IMAS- Umfrage - Die vierzehn meist genannten Beschwerden der Österreicher

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    Gesund sein wie der "Herminator" ist für viele Männer eine Selbstverständlichkeit

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