Zwei kanadische ISAF-Soldaten in Kabul getötet

3. Oktober 2003, 14:59
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Jeep fuhr auf Mine

Kabul - Bei der Explosion einer Landmine in Kabul sind am Donnerstag zwei kanadische Soldaten der Internationalen Schutztruppe in Afghanistan (ISAF) getötet und drei weitere verletzt worden. Ein ungepanzerter Jeep sei bei einer Patrouille auf einer Nebenstrecke im Süden Kabuls auf die Mine gefahren, sagte ISAF-Sprecher Manfred Wittig in der afghanischen Hauptstadt. Der Jeep sei zerstört und ein zweiter beschädigt worden.

Der ISAF-Befehlshaber, der deutsche NATO-General Götz Gliemeroth, sei bestürzt, sagte Wittig. "Unsere Gedanken sind bei den Kameraden", betonte der ISAF-Sprecher. "Unsere Gedanken und Gebete gehen an die Familien im fernen Kanada." Nach mehr als 20 Jahren Krieg und Bürgerkrieg gilt Afghanistan als eines der am meisten mit Minen verseuchten Länder der Welt. (APA/dpa)

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