"Dienstagwagen-Affäre" kostete Wiener Citroen-Direktor den Job

3. Oktober 2003, 21:53
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6.000 Autos waren von mutmaßlichen Betrügern für Caritas und Innenministerium bestellt worden

Wien - Die im Juli bekannt gewordene "Dienstwagen-Affäre" hat nun den Direktor der Wiener Citroen-Niederlassung, Pierre-Louis Castex den Job gekostet.

Castex ist auf seinem Posten abgelöst worden und mittlerweile wieder nach Frankreich zurückgekehrt, bestätigte Citroen-Österreich am Donnerstag einen diesbezüglichen Bericht im Wochenmagazin "Format".

In der Affäre waren bei Citroen für Innenministerium, Caritas und andere Organisationen auf mutmaßlich betrügerische Weise knapp 6.000 "Dienstautos" bestellt - und teilweise auch nach Österreich ausgeliefert worden. Zwei Verdächtige wurden in U-Haft genommen. (APA)

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