Nach Brustkrebs: Injizierbares Gewebeimplantat in Entwicklung

13. Oktober 2003, 11:38
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Forschungsvorhaben noch im Teststadium

Clemson - Wissenschaftler der Clemson University haben ein injizierbares Gewebeimplantat entwickelt, das nach Brustkrebsoperationen zur Wiederherstellung eingesetzt werden soll. Nach Eingriffen wie einer Lumpektomie können die auf winzigen Kügelchen gewachsenen Spenderzellen die Narbenbildung verringern, helfen die natürliche Form der Brust wiederherzustellen und einen rascheren Heilungsprozess zu fördern.

Die auf einem Gerüst aus Kügelchen gezüchteten Zellen werden mit einem Gel vermengt und injiziert. Gel und Kügelchen werden absorbiert. Die zurückbleibenden Zellen reparieren in der Folge den durch einen Eingriff am Gewebe entstandenen Schaden. Verlaufen die Tests gut, ist mit einem Einsatz beim Menschen in zehn bis 15 Jahren zu rechnen. Die Forschungsvorhaben der leitenden Wissenschaftlerin Karen Burg könnten auch bei der Wiederherstellung von Knochen und bei der Behandlung der Bandscheiben zum Einsatz kommen. (pte)

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