SCO nimmt SGI ins Visier

13. Oktober 2003, 10:45
11 Postings

UNIX-Lizenz für Irix soll entzogen werden

Seit März dieses Jahres beschäftig die Linux-Gemeinde Behauptungen der US-Softwarefirma SCO-Group, im Betriebssystem Linux seien unrechtmäßiger Weise Programmteile integriert worden, für die SCO die alleinigen Rechte besitze.

Keine Beweise

SCO, das Rechte an einigen Unix-Teilen besitzt, hat IBM auf drei Mrd. Dollar (2,66 Mrd. Euro) Schadenersatz verklagt, weil der Konzern widerrechtlich Unix-Bestandteile in Linux integriert haben soll. IBM wies dies jetzt als falsch zurück – SCO legte bis dato keinerlei Beweise für ihre Behauptungen auf den Tisch.

Entug der Lizenz

Nun nimmt SCO SGI ins Visier und droht dem US-Hard- und Softwarehersteller mit dem Entzug jener Unix-Lizenz, auf der SGIs Betriebssystem IRIX aufbaut.

Laut SCO habe SGI widerrechtlich das Journaling-Dateisystem XFS in Linux integriert. Eine Behauptung die SGI, in einem offenen Brief, von sich weist. Man habe XFS ohne UNIX System V entwickelt und somit alle Rechte, die Software an jedermann zu lizenzieren und das Recht, sie als Open Source freizugeben. (red)

  • Artikelbild
Share if you care.