UNO bleibt gespalten

8. Oktober 2003, 11:17
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New York - Die Vereinten Nationen sind in der Frage eines weltweiten Klonverbots nach wie vor gespalten und der geplanten Konvention zum Klonen von Menschen noch nicht näher gekommen. Der größte Streitpunkt ist das so genannte therapeutische Klonen, das konservative und streng katholische Länder in den Bann einbeziehen wollen. Andere Staaten setzen große medizinische Hoffnung in diese Art von Klonen und wollen sie von dem Bann ausklammern.

Beim therapeutischen Klonen werden Stammzellen kopiert und in krankes und zerschlissenes Gewebe eingesetzt. Die bisher noch experimentelle Behandlung könnte nach Meinung vieler Mediziner einmal schlaffe Herzmuskel stärken oder kranke Organe wie die Leber regenerieren.

Das zur Beratung des Fragenkomplexes eingesetzte UN-Komitee nahm diese Woche seine Arbeit wieder auf und hofft, bis zum Freitag zumindest einige Kompromisse aushandeln zu können, hieß es am Mittwoch in UN-Kreisen. Das Ergebnis soll in einem Bericht festgehalten und dem für juristische Fragen zuständigen Sechsten Ausschuss der UN-Vollversammlung vorgelegt werden. Dieser war zuletzt "etwa 50 zu 50" geteilt. (APA/dpa)

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