Häupl skeptisch zu Pensions-Volksbegehren der SPÖ-OÖ

3. Oktober 2003, 18:03
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Über "andere Mittel und Wege" nachdenken

Wien - Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl (S) scheint von der Durchsetzungskraft des von der oberösterreichischen SPÖ initiierten Volksbegehrens gegen die Pensionsreform der Regierung nicht wirklich überzeugt. Allerdings nicht wegen dessen Inhalt, sondern wegen Innenminister Ernst Strasser (V). Bei einem gemeinsamen Pressegespräch mit Parteichef Alfred Gusenbauer äußerte Häupl am Mittwoch die Befürchtung, dass das Begehren einen ungünstigen Termin für die Eintragungswoche bekommen könnte.

Grundsätzlich sei die Idee eines Volksbegehrens bei ihm auf Sympathie gestoßen, sagte Häupl. Da man beim Termin aber auf das "Wohlwollen" des Innenministers angewiesen sei, müsse man über "andere Mittel und Wege" nachdenken, die "erfolgsträchtiger sind". (APA)

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