SPÖ: Top-Job für einen Ex-FPÖ-Granden?

2. Oktober 2003, 14:33
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Für Verkehrssprecher Eder liegt die Sache auf der Hand: Die FPÖ hat sich von der ÖVP "kaufen" lassen

Wien - Die Regierungspläne zur ÖBB-Reform sind "äußerst unprofessionell und dilettantisch," so SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder am Mittwoch in einer Pressemitteilung. "Verkehrsminister Gorbach ist in die Knie gegangen und muss nun die neoliberale Verkehrspolitik der ÖVP und von Finanzminister Grasser mittragen. Er hat damit gleichzeitig seiner Entmachtung zugestimmt, da er nicht mehr darüber entscheiden kann, welche verkehrspolitischen Projekte in Zukunft umgesetzt werden sollen", kritisiert Eder.

Politischer Kuhhandel

Außerdem vermutet Eder einen politischen Kuhhandel. Die ÖVP "kaufe" die Freiheitlichen, indem nun zwei Infrastrukturgesellschaften anstatt einer entstehen sollen, wobei der Infrastrukturgesellschaft "Neubau" der ehemalige FPÖ-Klubdirektor Josef Moser vorstehen soll. (APA)

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