SPÖ: Bahn muss eigene Stromerzeugung behalten

1. Oktober 2003, 17:26
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Petition "Handelsware Wasser" gegen "unüberlegte Änderungen" bei der ÖBB-eigenen Kraftwerksgruppe Stubachtal

Wien - Die SPÖ eröffnet im Streit um die geplante ÖBB-Reform eine neue Front: Die ÖBB-eigene Stromerzeugung muss Teil einer "funktionierenden Einheit" in der ÖBB bleiben. SP-Abgeordnete Erika Scharer hatte am Dienstag eine von mehr als dreitausend Bürgern unterstützte Petition an den 2. Nationalratspräsidenten Heinz Fischer (S) übergeben. Ziel der eingebrachten Petition "Handelsware Wasser" sei "die Erhaltung der funktionierenden Einheit der ÖBB und der ÖBB-eigenen Stromerzeugung aus heimischer Wasserkraft".

Die Unterzeichner aus dem Salzburger Pinzgau wollen mit der Petition "unüberlegte Änderungen" bei der ÖBB-eigenen Kraftwerksgruppe Stubachtal verhindern, so Scharer. Auskunft darüber, inwieweit die ÖBB-eigenen Kraftwerksgruppen tatsächlich von der ÖBB-Reform betroffen sein werden, erwartet sich die SP-Abgeordnete Mitte Oktober im Zuge der Anfragebeantwortung von Verkehrsminister Hubert Gorbach (F). (APA)

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