Blattreform bei "Frankfurter Rundschau"

7. Oktober 2003, 14:24
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Größere Schrift, mehr Fotos und Grafiken und "FR plus"

Mit deutlich veränderter Optik und inhaltlichen Neuerungen ist die "Frankfurter Rundschau" am Dienstag an den Kiosk gekommen. Das überregionale Blatt präsentierte sich mit einem luftigeren Layout mit größerer Schrift sowie mehr Fotos und Grafiken. Erstmals enthielt die linksliberale "FR" (Auflage: 185.000 Exemplare) ein zusätzliches sechsseitiges Zeitungsbuch ("FR plus"), das sich am Dienstag dem Thema "Wissen & Bildung" widmete. Aufmacher der "FR" war ein Interview mit dem deutschen Außenminister Joschka Fischer, in dem der Grünen-Politiker die Reformkraft der rot-grünen Koalition beschwört.

Überwiegend positives Echo

Das erste Echo der Leser in rund 100 E-Mails und Anrufen sei überwiegend positiv gewesen, sagte Chefredakteur Wolfgang Storz am Dienstag. Kritik am neuen Layout kam eher von älteren Lesern. Die "FR" hatte eine Hotline für Kritik eingerichtet. Mit der Blattreform will die Zeitung nach den Worten von Storz regional die Meinungs- und Marktführerschaft übernehmen und bundesweit wieder stärker Beachtung finden. (APA/dpa)

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