OneTwoSold will Nummer eins in Österreich werden

12. Jänner 2000, 15:05

Internet-Auktionshaus eröffnet am 1. Februar - Teilnahme kostenlos - Keine Provisionsgebühren - Finanzierung über gewerbliche Schiene

Wien - Der Boom des Internet-Shoppings schlägt auch in Österreich Wellen. Am 1. Februar 2000 startet das österreichische Internet-Auktionshaus 'OneTwoSold'. Im Gegensatz zu den bisherigen Usancen bei Online-Auktionen wird die Teilnahme an OneTwoSold für Käufer und Verkäufer gratis sein, es werden keinerlei Provisionsgebühren verrechnet. Teilnehmen kann jeder Internet-User ab 18 Jahren. "Wir wollen ganz klar die Nummer eins in Österreich werden", sagte OneTwoSold-Geschäftsführer Michael Fried über die kurzfristigen Zielvorstellungen.

OneTwoSold wolle sich ganz auf Österreich konzentrieren, eigenständig und unabhängig bleiben. "Damit wollen wir den Leuten die Schwellenangst nehmen", so Fried weiter. Über einen möglichen Börsegang des Unternehmens in der nahen Zukunft habe er noch nicht nachgedacht. Die Gesamtinvestitionen zum Aufbau des Dienstes, belaufen sich auf einen zweistelligen Millionenbetrag und sind nicht über Fremd- oder Venture-Kapital finanziert worden. Derzeit beschäftige das Unternehmen acht Mitarbeiter.

"Die neue 'Online.Auktion.Österreich' bietet sowohl gewerblichen als auch privaten Anbietern eine innovative Vertriebs-Plattform für Waren von A wie Auto bis Z wie Zieharmonika", so OneTwoSold-Geschäftsführer Fried weiter. Besonders attraktive Produktangebote zum Rufpreis von jeweils einem Schilling sollen dafür sorgen, "dass vom Start weg Hochbetrieb herrscht".

Für die "Lizenz zum Handeln" genügt eine einmalige kostenlose Registrierung auf der Homepage "www.OneTwoSold.profinet.at". Den jeweiligen Ausrufpreis bestimmen die Verkäufer. Gebote werden online übermittelt, den Zuschlag erhält der Meistbietende.

Neben dem "allgemeinen Auktionshaus", an dem jeder - ob gewerblicher oder privater Anbieter - teilnehmen kann, will sich das Internet-Auktionshaus über eine starke gewerbliche Schiene finanzieren. Auch hier werde sich das Auktionshaus ganz klar auf heimische Firmen konzentrieren, so Fried. OneTwoSold biete dazu spezielle Lösungen für Firmen. Damit würden Handel und Gewerbe ganz neue Möglichkeiten eröffnet werden, sich und ihre Produkte im Internet zu präsentieren und zu vermarkten. Bei der Positionierung am virtuellen Marktplatz könne OneTwoSold bereits auf namhafte Business-Partner zählen, wie etwa auf die Lauda Air und den Juwelier Schullin.

Bei der Realisierung von OneTwoSold wurde größter Wert auf eine hochprofessionelle Lösung auf der Basis modernster Technologie gelegt. So sorgen insgesamt vier Server - zwei für den Bereich Datenbanken und zwei für den Bereich Auktionen - für optimale Verfügbarkeit des Systems, teilt OneTwoSold weiter mit.

Den Boom beim Internet-Shopping sowie enorme Wachstumsraten bei Online-Versteigerungen nennt Fried ausschlaggebend für den Aufbau des österreichischen Auktionshauses im Internet. OneTwoSold habe diesen neuen Ein- und Verkaufstrend eingehend analysiert und für Österreich umgesetzt. "Damit werden sowohl der österreichischen Wirtschaft als auch den österreichischen Konsumenten neue, innovative Geschäftsmöglichkeiten angeboten", verspricht der Firmenchef.

Eine Firewall auf dem neuesten Stand der Technik garantiere die Datensicherheit. Der Transfer persönlicher und geheimer Daten werde mittels codierter SSL-Verschlüsselung vor Zugriffen Dritter geschützt. (APA)

Share if you care.