Dunaferr-Verkauf startet

3. Oktober 2003, 19:29
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Voest interessiert sich auch für die Ungarn

Linz - Die Voestalpine Stahl GmbH, eine 100-Prozent-Tochtergesellschaft der Voestalpine AG und Leitgesellschaft der Division Stahl, hat von der ungarischen Privatisierungs-AG (APV) die Tender-Unterlagen zur Privatisierung des Stahlkonzerns Dunaferr erworben. Das bestätigte der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Eder.

Er verwies darauf, dass die Voestalpine Stahl mit 45,2 Prozent an DWA Dunaferr-voestalpine, dem Kaltwalzwerk der Dunaferr-Gruppe, beteiligt sei und Veränderungen in der Eigentümerstruktur des Dunaferr-Konzerns auch Auswirkungen auf dieses Beteiligungsunternehmen haben würden. Laut Medienberichten gibt es insgesamt neun Interessenten, darunter ThyssenKrupp, die russische Eurosteel und die britisch-indische LNM Holding. Angeboten wird der staatliche 79-Prozent-Anteil am Stahlkonzern. Dessen Wert wird auf 30,89 Mio. Euro geschätzt. Der neue Eigentümer muss sich zu einer Kapitalzufuhr von 50 Mio. Euro verpflichten und zusätzlich 250 Mio. Euro in die Modernisierung des Unternehmens stecken. (DER STANDARD Printausgabe, 1.10.2003, APA)

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