Indonesier nach Bali-Anschlägen zu zwölf Jahren Haft verurteilt

30. September 2003, 17:55
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Vorbereitungstreffen organisiert

Bali - Wegen Verwicklung in die Vorbereitung der Bombenanschläge von Bali ist ein Indonesier zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht befand den Mann namens Hernianto am Montag für schuldig, ein Vorbereitungstreffen für die Terroranschläge organisiert zu haben. Zwar sei ihm nicht nachzuweisen, dass er von der Planung der Anschläge gewusst habe, doch habe er mit dem Treffen gegen das Anti-Terror-Gesetz verstoßen.

Hernianto ist der 13. Angeklagte, der im Zusammenhang mit den Bombenanschlägen von Bali verurteilt wurde. Bei den Anschlägen auf Nachtclubs wurden im Oktober 202 Menschen getötet. Die meisten Opfer waren ausländische Touristen. Als Drahtzieher des Terrorakts wurden bereits Amrozi bin Nurhasyimal und der Islamist Imam Samudra zum Tode verurteilt. Für die Anschläge wird die Organisation Jemaah Islamiyah verantwortlich gemacht, die Kontakte zum Terrornetzwerk El Kaida haben soll. (APA/AP)

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