"Frühchen" haben nur am Anfang Probleme

14. Oktober 2003, 14:11
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Langfristig zeigen sich keine Schädigungen

Wien - Eine der größten Gefahren für Babys, die zu früh geboren werden, ist die Unreife der Lunge. Das macht auch oft die künstliche Beatmung mit potenziellen Folgeschäden notwendig. Doch langfristig zeigen sich keine Schädigungen, erklärte der britische Experte Dr. Indra Narang.

Narang und sein Team haben am Royal Brompton Hospital in London 60 "Frühchen" auf Lungenprobleme untersucht. Allerdings befanden sich die Testpersonen bereits im Alter von 21 Jahren.

Das Ergebnis: Nicht einmal jene sieben Personen, die als Neugeborene die schlechtesten Lungenwerte aufgewiesen hatten, unterschieden sich in ihren Lungenfunktionen von den Normwerten von Vergleichspersonen. "Frühchen"-Probleme wachsen sich also offenbar aus. (APA)

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