"Lainz": Erhebungen rund um "Gedächtnisprotokoll"

1. Oktober 2003, 15:03
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Pflegehelferin sprach nach Selbstmordversuch von Patiententötung - Behörden eingeschaltet

Wien - Vorsorgliche Erhebungen gibt es rund um "Hörensagen"-Berichte, die das "Geriatriezentrum Am Wienerwald" betreffen: Eine dort ehemals in Praktikums-Ausbildung zur Pflegehelferin gestandene 37-jährige Frau hat am Donnerstag einen Selbstmordversuch durch die Einnahme von Beruhigungstabletten unternommen. Sie kam ins AKH. Am Freitag meldete sich ein AKH-Pfleger bei seinen Vorgesetzten mit einem "Gedächtnisprotokoll", in dem von einer Patiententötung die Rede ist.

Demnach sollen - so der Wiener Krankenanstaltenverbund - zwei Krankenschwestern des AKH berichtet haben, dass die Lebensmüde von Mobbing gegen ihre eigene Person und sogar von einer Patiententötung gesprochen haben. Diese - so der KAV Freitag am Abend in einer Aussendung - auf "Hörensagen" beruhenden Angaben wurden an die Magistratsdirektion und an die Polizei weiter geleitet. Gleichzeitig begann die Leitung des Geriatriezentrums mit eigenen Erhebungen. (APA)

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